Intensivtraining "Problempferde"

Ein sogenanntes Trauma bei Pferden kann sehr viele Ursachen haben, ein Unfall, schwere Verletzungen, Misshandlung, schlechte Haltung, unsoziale Weidegenossen usw.
Traumatisierte Pferde brauchen sehr viel Ruhe und Geduld sowie eine Bezugsperson, die ihnen Sicherheit, Klarheit, Respekt und vor allem Vertrauen entgegen bringt.

Auch die sogenannten Problempferde oder ängstliche Pferde brauchen diese Eigenschaften, denn Probleme entstehen meist durch Missverständnisse zwischen Mensch und Pferd. Es ist wichtig diesen Pferden einen sicheren Rahmen zu bieten, d.h. das Gesamtbild muss stimmen, Fütterung, Haltung, Umgang, Bewegung, soziale Kontakte zu anderen Pferden und vor allem Zeit!

Durch zielgerichtetes arbeiten in sicherer und ruhiger Umgebung habe ich schon vielen Pferden, die von ihren Besitzern aufgegeben wurden, helfen können und sie als verlässliche Partner wieder in ihr Zuhause integrieren können.

Pferde sind Fluchttiere, soziale Wesen, Bewegungstiere. Sie brauchen nur 3-4 Stunden festen Schlaf und 5-6 Stunden Ruhe, der Rest ist ruhige Bewegung.
Pferde wollen geführt werden. Sie brauchen die Sicherheit der Herde in der immer einer führt.
Wenn wir mit unseren Pferden zusammen sind, bilden wir eine zweier Herde, in der einer führen wird. Im günstigsten Fall ist dies der Mensch. Führung beginnt immer bei sich selbst!
Falls nicht, gibt es mit Sicherheit Probleme, da Pferde völlig anders denken als Menschen. Hierdurch entstehen Fehlinterpretationen in alltäglichen Situationen, die wiederum zu Missverständnissen führen. Viele Widersetzlichkeiten von Pferden beruhen auf diesen Missverständnissen.

Durch Beziehungsarbeit schaffen wir einen Rahmen, in dem gegenseitiger Respekt und absolutes Vertrauen die Grundlage einer jeden Mensch-Pferd-Beziehung sind. Es geht um die Art und Weise wie der Mensch seinem Pferd begegnet.
Sich hinter Masken oder Methoden verstecken zu wollen ist bei Pferden völlig sinnlos, sie decken noch so kleine Unstimmigkeiten gnadenlos auf.

Fertigkeiten und Techniken allein machen noch keine gute Führung aus. Wo kein Vertrauen herrscht, wirkt Führung nur manipulativ und unglaubwürdig, statt klar, bestimmt und motivierend zu sein. Wenn die Glaubwürdigkeit fehlt, bekomme ich keine Akzeptanz.
Pferde erkennen einen Führer ohne das er seine Macht demonstriert. Sie reagieren sehr sensibel auf körperliche Signale und nehmen sie wahr, bevor sie uns überhaupt bewusst sind. Pferde kommunizieren hauptsächlich über Körpersprache, intuitiv und sehr direkt. Es liegt an uns diese zu erlernen, um uns somit mit unserem Partner Pferd verständigen zu können.

Bei der Arbeit mit Pferden ist es sehr wichtig, ein stimmiges Gefühl von Nähe und Distanz, von wegschicken und kommen lassen zu entwickeln.
In jedem Augenblick konzentriert, mit ganzer Seele bei der Sache sein, Vertrauen in sich, sein Pferd und in die Situation zu haben, sind wichtige Voraussetzungen für eine effektive Zusammenarbeit.

Soziale Kompetenz, nicht körperliche Stärke macht Führungsqualität aus. Ruhe, Zeit, grenzenlose Geduld, Anerkennung, Wertschätzung, Fürsorgepflicht, Ehrlichkeit, Einfühlungsvermögen, Durchsetzungsvermögen und Klarheit machen einen guten Pferdemenschen aus.

Ich möchte die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Pferd positiv verändern. Machen wir Schluss mit Stress beim Führen, Reiten, Putzen und Verladen.

In der Arbeit mit Pferden gibt es kein Richtig oder Falsch, es sollte heißen: was ist für mich und dich in dieser Situation das Beste.
Rufen Sie mich an und informieren Sie sich unverbindlich über ein Beratungskonzept.

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Kosten: Einzelstunden (60Min) 40€, bei länger dauernden Therapien werden die Kosten über ein Pauschal Angebot, welches sich nach Aufwand und Dauer berechnet angeboten.

 

Ich freu mich auf Sie 02684 9586 606 Mobil 0151 2295 5028